DEUTSCHER TANZPREIS 2018

Nele Hertling ©Inge Zimmermann

Nele Hertling erhält den Deutschen Tanzpreis 2018

Der renommierte Preis setzt neue Akzente

 

Am 22. September 2018 wird der Deutsche Tanzpreis verliehen – mit großer Tradition und neuem Format im Aalto Theater Essen. Nordrhein-Westfalen wird zum Treffpunkt für den Tanz in Deutschland und Europa. Die Gala zur Preisverleihung präsentiert die Vielfalt des Tanzes in Deutschland, vom zeitgenössischen Ballett bis zum zeitgenössischen freien Tanz.

 

DAS NEUE FORMAT DES DEUTSCHEN TANZPREISES

Erstmalig wird der Deutsche Tanzpreis durch den Dachverband Tanz Deutschland verliehen, gemeinsam gefördert durch die Stadt Essen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Bundes.  

Der Deutsche Tanzpreis ist erstmalig mit 20.000 € dotiert. 

Der Dachverband Tanz Deutschland wird als bundesweite Stimme für den künstlerischen Tanz zukünftig mit verschiedenen Partnern den Deutschen Tanzpreis ausrichten. Seit dem letzten Jahr, in dem in der Deutsche Tanzpreis nicht verliehen wurde, arbeitete der DTD in enger Abstimmung mit dem früheren Träger Förderverein Tanzkunst Deutschland, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik, dem Aalto Theater Essen und den öffentlichen Förderern an der Neukonzeption des Preises.

Die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sagt: „Der Deutsche Tanzpreis steht für die Vielfalt, Qualität und Innovationskraft der Kunstform Tanz. Ausgezeichnet werden künftig Künstlerinnen und Künstler sowohl der Ballett- und Tanzensembles an Stadt-, Landes- und Staatstheatern sowie der freien Szene. Die Neuausrichtung ist ein Signal für die Kultur, das vom Tanzland NRW bundesweit und nach Europa ausstrahlt.“

Für die Stadt Essen betont Herr Muchtar Al-Ghusain: „Essen sieht auf eine bald 100-jährige Geschichte des zeitgenössischen Tanzes zurück. Zugleich hat auch das heimische Ballett einen guten Platz am Aalto Theater. Es ist eine große Ehre, in Essen erneut den Deutschen Tanzpreis verleihen zu können, und eine große Verpflichtung, dem Tanz in Essen in all seinen Formen auch zukünftig einen festen Platz zu geben.“

Auch in Zukunft wird der Deutsche Tanzpreis in Essen verliehen – mit einem festen zeitlichen Datum am Beginn der Theatersaison und in Kooperation mit der Theater und Philharmonie Essen GmbH. Schirmherr des Deutschen Tanzpreises ist Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D. 

Schon in diesem Jahr wurde vom Träger und den öffentlichen Förderern eine unabhängige Jury eingesetzt. Die Jury entschied über Vorschläge, die von zahlreichen Verbänden, ihren Mitgliedern und Institutionen des Tanzes unterbreitet wurde.

Künftig wird ein Kuratorium die Entwicklung des Deutschen Tanzpreises begleiten. Im Kuratorium werden die öffentlichen Förderer, der Dachverband Tanz Deutschland, der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik und die Theater und Philharmonie Essen vertreten sein. Persönlichkeiten des Tanzes sowie des Essener Kulturlebens sind eingeladen, im Kuratorium mitzuwirken. Das Kuratorium diskutiert die Konzeption und Weiterentwicklung des Deutschen Tanzpreises und benennt die Jury. 

 

DIE PREISTRÄGER*INNEN

Am 30. Januar hat die Jury des Jahres 2018 die Preisträger*innen gewählt.

 

Den DEUTSCHEN TANZPREIS 2018 erhält die Dramaturgin und Tanz-Netzwerkerin Nele Hertling. 

Über viele Jahrzehnte hat Nele Hertling die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland geprägt. Schon ab den 70er Jahren holte sie herausragende internationale Choreograf*innen nach Deutschland, so Merce Cunningham und Trisha Brown. Als Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters (1988 bis 2003) etablierte sie ein starkes europäisches Veranstalternetzwerk, präsentierte die flämische und französische Tanzavantgarde und gründete das Festival „Tanz im August“. Als kulturpolitische Netzwerkerin und Expertin für den Tanz stärkt sie beharrlich die Position des frei produzierten Tanzes. Dabei hat sich ihr Engagement nie auf bestimmte Formen des Tanzes verengt. Nele Hertling richtet den Blick auf den weiten Horizont der Vielfalt des Tanzes und der europäischen Kulturlandschaften. 

 

Für eine herausragende Entwicklung im Tanz wird das Ballett des Staatstheaters Nürnberg geehrt. 

Mit der Direktion von Goyo Montero hat sich das Ballett des Staatstheaters Nürnberg zum Ensemble herausragender Solist*innen und künstlerischer Persönlichkeiten entwickelt. Mit seinen hervorragenden, für Publikum und Tänzer sehr anspruchsvollen Choreografien prägt er entscheidend das Profil des Ensembles. Aufbauend auf die klassische Ausbildung hat sich die Company auch eine exzellente Qualität in zeitgenössischen Tanztechniken angeeignet. Ein Ensemble, das in der Zusammenarbeit mit Choreograf*innen von Weltrang – von so Jiří Kylián, Mats Ek, William Forsythe, oder Hofesh Shechter – das Publikum begeistert und die Bühnen der Welt erobert. 

 

Als herausragende Interpret*innen würdigt die Jury die Choreografin Meg Stuart und ihre Company Damaged Goods. 

Die Amerikanische Choreografin und Tänzerin Meg Stuart lebt und arbeitet in Berlin und Brüssel. 1994 gründete sie die Company Damaged Goods. Für jede ihre künstlerischen Arbeiten sucht sie mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen nach einer eigenen Sprache im Spannungsfeld von Tanz und Theater. Ihr Tanz fragt nach dem Platz des Körpers in dieser Welt, befragt, dekonstruiert, entleibt diesen Körper. Die Performer von Damaged Goods begegnen uns als Suchende – leidenschaftlich, sehnsuchtsvoll, introvertiert, in physischen und psychischen Ausnahmezuständen oder in den Erinnerungen daran. 

Martin Puttke, Vorsitzender der Jury: „Die Diskussion in der Jury war durchaus von unterschiedlichen Perspektiven auf die Vielfalt des Tanzes geprägt und es wurde deutlich, in welch hohem Maße der Tanzpreis Podium und Brücke für einen konstruktiven und belebenden Diskurs über Gegenwart und Zukunft des Tanzes sein kann. Umso mehr freut es mich, dass Nele Hertling einstimmig als Preisträgerin gewählt wurde. Zugleich ehren wir die Künstler*innen, die mit ihrem Wirken auf der Bühne den Tanz erst Leben und Gestalt geben. Mit den Preisträger*innen und Beiträgen zur Tanz-Gala wird die Vielfalt des Tanzschaffens der Gegenwart an einem wunderbaren Abend erlebbar.“  

 

Die Gala zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises wird – wie es bereits in den letzten Jahrzehnten Markenzeichen des Preises war – die künstlerischen Beiträge in den Mittelpunkt stellen und dem Publikum ein facettenreiches Programm internationaler Gäste bieten. 

Begleitend richtet der Dachverband Tanz ein Symposium aus, welches bundesweit herausragende künstlerische Projekte und innovative Entwicklungen für den Tanz vorstellt. 

Das detaillierte Programm der Tanz-Gala wird im Mai bekannt gegeben. Der Ticketverkauf beginnt am 19.4.2018 an den Kassen der Theater und Philharmonie Essen GmbH.

 

Weitere Informationen:  www.deutschertanzpreis.de

 

Pressekontakt: 

Dachverband Tanz Deutschland

Michael Freundt, Alexa Junge

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Tel. 0163 / 2616 343 // 030 / 37 44 33 92

presse@dachverband-tanz.de

Tagung: DIE ZUKUNFT DES TANZES: KÜNSTLER*INNEN – KOLLEKTIVE – KOOPERATIONEN

Die Gesellschaft ist in Bewegung – sind wir es auch?

Wenn am 22.9.2018 in Essen der Deutsche Tanzpreis verliehen wird, versammeln wir die, die engagiert sind für den Tanz: die Räume eröffnen und bespielen, die Ästhetik kreativ in Bewegung setzen, die Institutionen verändern und nach neuen Organisationsformen suchen. Im Mittelpunkt stehen die Künstler*innen, die den Tanz immer wieder vorantreiben und neu erfinden. Sie geben uns Einblick in ihre Erfahrungen und Ausblicke auf das, was vor uns liegt. Zusammen mit vielen Partnern, unter anderem aus den Förderprogrammen TANZLAND und TANZPAKT, entwickeln wir Perspektiven und Allianzen für die Zukunft des Tanzes und fragen nach konkreten Standorten, nach Verortung und lokalen Verbindungen.

Wir freuen uns auf Begegnungen und Austausch, intensive Gespräche und spannende Impulse!

Unter anderem mit:

Muchtar Al Ghusain (Kulturdezernat Essen), Holger Bergmann (Fonds Darstellende Künste), Béla Bisom (transmissions), Inez Boogaarts (Zukunftsakademie NRW), Sebastian Brünger (Kulturstiftung des Bundes, Doppelpass), Dana Caspersen (conflict specialist, artist), Fabian Chyle (Akademie der kulturellen Bildung), France-Elena Damian (Künstlerin, Verein Pro Quote Bühne), Ingo Diehl (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt/Main), dorisdean (Performance-Kompanie), Zekai Fenerci (Pottporus Herne), Nele Hertling (Akademie der Künste), IG Tanz Essen, Alexander Kerlin (Schauspiel Dortmund), Gerda König (DIN A 13 tanzcompany), Heike Lehmke (nrw landesbüro tanz), Helge Letonja (steptext dance project), Toula Limnaios (cie. toula limnaios), Nanine Linning (Choreografin), Constanza Macras (Choreografin), Guido Markowitz (Ballett Pforzheim), Bettina Milz (Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW), Jean Peters (PENG! Kollektiv), Friedrich Pohl (Initiative dancers connect), Ben J. Riepe (Choreograf), Anne Schneider (Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.), Katharina Schröck (Universität Hildesheim), Claudia Schwidrik-Grebe (Kultursekretariat NRW Gütersloh), Dorothee Starke (Kulturamt Bremerhaven), Martin Stiefermann (MS Schrittmacher), Stephanie Thiersch (Mouvoir), Bettina Wagner-Bergelt (bauhaus 100), Jan Zobel (Stadtdramaturg Dordrecht)….to be continued

Tagung

Freitag, 21.9.2018, 13:00 – 18:00 Uhr bis Samstag, 22.9.2018, 10:00 – 14:30 Uhr

Haus der Technik, Hollestraße 1, 45127 Essen

Programm und Anmeldung unter  www.dachverband-tanz.de

Tanzpreis

Aalto Theater, Opernplatz 10, 45128 Essen

Samstag, 22.09.2018, 18:00 Uhr Tanz-Gala und Preisverleihung

Kaufkarten unter: www.theater-essen.de

 

FREITAG, 21.9.

12:00                 Welcome!

13:00                 BEGRÜSSUNG - Michael Freundt, Bea Kießlinger und Sabine Reich stellen Fragen

13:20                 MOVE IT - BEWEGUNG FÜR ALLE mit dorisdean

14:00 – 15:30    SPEED-MEETING - Bewegungslehre in 4-Augen-Gesprächen mit 20 Expert*innen

Unter anderem mit: Holger Bergmann, Béla Bisom, Inez Boogaarts, Sebastian Brünger, Fabian Chyle, France-Elena Damian, Ingo Diehl, Zekai Fenerci, IG Tanz Essen, Gerda König, Heike Lehmke, Helge Letonja, Guido Markowitz, Friedrich Pohl, Anne Schneider, Ben J. Riepe, Martin Stiefermann, Stephanie Thiersch

15:30                     Kaffee, Tee und weiterreden!

15:45                     INTERVENTIONEN – Kurze Statements zur Zukunft von bewegten Denk-Künstlern:

       Alexander Kerlin, Jean Peters und Jan Zobel

16:30 – 18:00        WOHIN BEWEGEN WIR UNS? Podiumsdiskussion (Moderation: Bettina Wagner-Bergelt)

Tanzschaffende formulieren in zwei Runden, was sie bewegt und was sie bewegen möchten.

on stage: Helge Letonja, Guido Markowitz, Friedrich Pohl und Ben J. Riepe   

backstage: Inez Boogaarts, Ingo Diehl, Muchtar Al Ghusain, Bettina Milz, Claudia

Schwidrik-Grebe, Dorothee Starke

SAMSTAG, 22.9.

10:00                 Guten Morgen!

10:30                 WHAT IS IT ALSO? Vortrag von Dana Caspersen

11:00 – 12:30    WORLD-CAFÉ - Wir diskutieren in Gruppen über

         Das Publikum - Die Ensembles - Die Institutionen - Allianzen und Netzwerke

12:30 – 13:00    Mittagspause

13:00 – 14:30    MOVE MAKERS - Die diesjährige Tanzpreis-Trägerin Nele Hertling im Gespräch mit

        Toula Limnaios, Nanine Linning, Constanza Macras und Stephanie Thiersch

 

 PDF Das Programm als PDF

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Aktuelle Ausschreibungen und Meetings: Exportförderung - Fokus Tanz

Aktuelle Ausschreibungen

Anteilige Förderung des Besuchs von  CINARS (12. - 17. November 2018 in Montreal, Kanada)

Es werden bis zu 70 % der Kosten bis zu einer Höhe von maximal 1.700,- Euro pro Ensemble gefördert.

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 15. Oktober 2018 möglich, an info(at)dachverband-tanz.de 

Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“ unter den Bewerbungen, die die Kriterien erfüllen. Als Eingangszeitpunkt gilt der, zu dem die Bewerbungsunterlagen vollständig eingegangen sind.

Bitte findet/finden Sie die vollständige Ausschreibung mit weiteren Informationen, inkl. der erforderlichen Bewerbungskriterien und -unterlagen,  PDF hier.

 

Anteilige Förderung des Besuchs des  IETM Munich Plenary Meeting (01. - 04. November 2018 in München)

Es werden bis zu 70 % der Kosten bis zu einer Höhe von maximal 450,- Euro pro Ensemble gefördert.

Diese Ausschreibung richtet sich sowohl an Tanzkompanien als auch an Kompanien der Performing Arts generell. Ferner entfällt das dritte Kriterium, das für gewöhnlich in diesem Programm zu erfüllen ist (internationale Gastspieltätigkeit in den letzten zwei Jahren), in Ausschreibung.

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 10. Oktober 2018 möglich, an info(at)dachverband-tanz.de 

Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“ unter den Bewerbungen, die die Kriterien erfüllen. Als Eingangszeitpunkt gilt der, zu dem die Bewerbungsunterlagen vollständig eingegangen sind.

Bitte findet/finden Sie die vollständige Ausschreibung mit weiteren Informationen, inkl. der erforderlichen Bewerbungskriterien und -unterlagen,  PDF hier.

 

International Meeting of Independent Performing Arts Producers
Donnerstag, 27. September und Freitag, 28. September 2018 in Barcelona und Terrassa

For English please follow this  PDF link. Find the programme  PDF here.

Gemeinsam mit dem Performing Arts Programm ( PAP) Berlin laden wir Sie und Euch hiermit herzlich zum zweitätigen Expert*innentreffen International Meeting of Independent Performing Arts Producers ein, welches wir mit einem dritten Partner im Bunde – dem Katalanischen Institut für Kulturwirtschaft (ICEC) – im September 2018 in Barcelona und Terrassa ausrichten!

Wir laden Sie/Euch dazu ein, sich/Euch mit Expert*innen in den Feldern Produktion, Distribution und Touring auszutauschen, unterschiedliche Arbeitsmodelle und das Berufsfeld „Produzent*in“ an sich zu diskutieren, außerdem die lokale Performing Arts Szene zu entdecken, das  TNT-Festival in exklusiver Begleitung zu erleben und internationale Kolleg*innen kennen zu lernen!

Hier geht`s zum  PDF Programm.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erfordlich, an info@dachverband-tanz.de

Das Programm: Exportförderung - Fokus Tanz

Verwertungs- und Exportförderung im Markt für die Darstellenden Künste – Fokus Tanz

Kurzinformation und Vorankündigungen – Stand 19.06.2018

 

Das Programm

Seit September 2016 fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 100.000 Euro das Pilotprojekt „Verwertungs- und Exportförderung im Markt für die Darstellenden Künste – Fokus Tanz“, das der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) – gemeinsam mit transmissions GbR und Feldstärken GmbH – entwickelt hat. Der DTD hat die Trägerschaft des Projektes, das bis Ende 2018 läuft, übernommen und wird in der Umsetzung und Abwicklung von der transmissions GbR unterstützt.

Ziel des Programms ist die Stärkung der internationalen Sichtbarkeit des in Deutschland produzierten zeitgenössischen Tanzes, speziell durch die Unterstützung von Netzwerktätigkeiten: Im Vordergrund steht die Schaffung neuer Kontakte zwischen Tanzensembles und Veranstalter*innen, Kurator*innen und potenziellen Koproduzent*innen. 

Das Programm umfasst drei Module: (1) Förderung von Reise- und Aufenthaltskosten bis zu 70 % für den Besuch von Repräsentant*innen deutscher Tanzkompanien bei nationalen und internationalen Tanzmessen, -plattformen und -festivals, (2) Expert*innentreffen, Schulungen und Coachings zur Vermittlung von Know-how für die Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung solcher Veranstal-tungen, (3) Stärkung der medialen Präsenz deutscher Tanzensembles auf www.danceinfo.de.

 

Bisherige Förderungen, Expert*innentreffen, Get-together und Coachings

Förderungen

Seit Projektbeginn konnte der Dachverband Tanz Deutschland den Besuch von Kulturproduzent*in-nen, künstlerischen Leiter*innen und anderen Repräsentant*innen deutscher Tanzkompanien zu sieben internationalen Veranstaltungen fördern: CINARS in Montreal (14.-20. November 2016), ICE HOT Nordic Dance Platform in Kopenhagen (30. November-04. Dezember 2016), APAP in New York (06.-10. Januar 2017), Zeitgenössische Schweizer Tanztage in Genf (01.-04. Februar 2017), Dance Umbrella London (11.-28. Oktober 2017), TPAM in Yokohama (10.-18. Februar 2018) und Tanzplattform Deutschland in Essen (14.-18. März 2018). 

 

Expert*innentreffen und Get-together

Am 02./03. Juni 2017 fand ein internationales Expert*innenreffen in Budapest statt, bei dem ca. 40 Teilnehmer*innen aus 10 europäischen Ländern in verschiedenen Arbeitsgruppen, Diskussions-runden und informellen Gesprächen ihre Fragen und ihr Wissen teilten. Neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch zwischen den Kulturproduzent*innen und Referent*innen standen folgende Themen im Fokus: (1) internationale Kooperationen, Arbeitsprozesse und Kommunikation sowie 

(2) Marketing und Networking: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Messe-/ Plattform-/Festivalbesuchen.

Am 14./15. Dezember 2017 fand in Berlin ein Expert*innentreffen „Internationale Distribution“ in Kooperation mit dem Performing Arts Programm Berlin (PAP) statt: Es gab einen Messe-Workshop, Info-Sessions, Diskussionsrunden und eine Gesprächsrunde „Tanzplattform-Know-how“. Fünf Referent*innen und etwa 40 weitere Teilnehmer*innen teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um internationale Distribution.

Außerdem lud der DTD zu zwei informellen Get-together für Produzent*innen und künstlerische Leiter*innen ein: Am 16. März in Essen im Rahmen der Tanzplattform Deutschland 2018 und am 07. Juni in Berlin in Kooperation mit dem PAP im Rahmen des Performing Arts Festival (PAF) 2018.

 

Coachings

Mit der Förderung von Coaching-Vorhaben sollen Formen des Know-how-Transfers zwischen erfahrenen Kulturproduzent*innen und Berufseinsteiger*innen unterstützt werden. Coaching wird hier v.a. auch als Mentoring verstanden, wobei die Professionalisierung, Qualifizierung und Stärkung der Mentees als Kulturproduzent*in und ihrer Arbeit für Tanzkompanien/-künstler*innen im Zentrum steht, insbesondere hinsichtlich ihrer Vernetzung und Sichtbarkeit auf dem internationalen Markt. 

Derzeit fördert der DTD vier Coaching-Vorhaben mit je 1.500 € sowie – mit der zweiten Förderrunde – zwei Coaching-Vorhaben mit je 3000 €, die von der Jury – Dr. Simone Bernet (Coach, Beraterin und Produzentin im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft), Walter Heun (JOINT ADVENTURES) und Anne-Cathrin Lessel (LOFFT Leipzig) – zur Förderung im Jahr 2018 empfohlen wurden.

 

Geplante Ausschreibungen, Expert*innentreffen und Get-together

Ausschreibungen für Besuche der folgenden Veranstaltungen (Änderungen vorbehalten) 

Die Ausschreibungen werden separat und mindestens zwei Monate vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung über unseren Email-Verteiler, unsere Website und Facebook veröffentlicht:

  • internationale tanzmesse nrw in Düsseldorf, Deutschland, 29. August - 01. September 2018
  • Biennale de la Danse in Lyon, Frankreich, 14.-30. September 2018 (focus danse: 19.-22. September 2018)
  • TNT Festival in Terrassa, Katalonien, Spanien, 27.-30. September 2018 (in Zusammenhang mit einem internationalen Expert*innentreffen, s.u.)
  • CINARS in Montreal, Kanada, 12.-17. November 2018

Die Ausschreibungen richten sich an Repräsentant*innen sowohl der Tanzensembles der sog. Freien Szene als auch (seit 2018) der Ensembles an Stadt- und Staatstheatern – sofern die Größe des Ensembles die Anzahl von 12 Tänzer*innen nicht übersteigt. 

Darüber hinaus gelten in der Regel folgende Förderkriterien: Förderfähig sind Tanzkompanien mit Betriebssitz in Deutschland. Voraussetzung ist, dass die Kompanie in den letzten zwei Jahren 1) öffentlich gefördert wurde, 2) mindestens eine Tanzproduktion zur Uraufführung gebracht hat sowie 3) eine internationale Gastspieltätigkeit nachweisen kann. Bewerben können sich Kompanien, die diese drei Kriterien nachweislich erfüllen und freischaffende Kulturproduzent*innen, die diese Kompanien vertreten. Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“ unter den Bewerbungen, die diese Kriterien erfüllen.

 

Expert*innen-/Austauschtreffen und Schulungen (Änderungen vorbehalten) 

Separate Ankündigungen und Einladungen werden über unseren Email-Verteiler, unsere Website und Facebook kommuniziert. Die Expert*innentreffen/Schulungen und Get-together richten sich an Kulturproduzent*innen, künstlerische Leiter*innen und andere Repräsentant*innen von Kompanien/Ensembles der Darstellenden Künste (Fokus: Tanz).

21. Juni 2018 in Frankfurt/Main: Expert*innentreffen/Schulung

Thema: „Ausländersteuer und Umsatzsteuer bei internationalen Geschäften“, 

in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm 

22. Juni 2018 in Köln: Expert*innentreffen/Schulung 

Thema: Messe-Know-how/Workshop zur Vorbereitung auf die internationale tanzmesse nrw, 

in Kooperation mit dem nrw landesbuero tanz

29. August - 01. September 2018 in Düsseldorf: Get-together 

während der internationalen tanzmesse nrw

27./28. September 2018 in Barcelona und Terrassa, Spanien: Internationales Expert*innentreffen in Kooperation mit dem Performing Arts Programm Berlin (PAP) und dem Katalanischen Institut für Kulturwirtschaft (ICEC) – Catalan Arts in Berlin

01. - 04. November, IETM in München: Workshop mit und für Kulturproduzent*innen in Kooperation mit PAP, Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), Katja Sonneman/Producer Academy; sowie Abschlusstreffen zum Programm „Exportförderung – Fokus Tanz“

 

Fragen und Anregungen zum Pilotprojekt „Verwertungs- und Exportförderung im Markt für die Darstellenden Künste – Fokus Tanz“ nehmen wir sehr gerne entgegen!

 

Exportförderung - Fokus Tanz -  PDF Aktuelle Info zum Download

 

 

 

Kontakt für weitere Informationen, Fragen und Anregungen:

Dachverband Tanz Deutschland 

Jana Grünewald, Michael Freundt 

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Tel. 030 / 37 44 33 92

 info(at)dachverband-tanz.de 

 www.dachverband-tanz.de 

 

 

Welttanztag - 29. April

v.l.n.r.: Salia Sanou | Georgette Gebara | Willy Tsao | Marianela Boán | Ohad Narin ©ITI-Weltverband

 

Botschaften zum Welttanztag 2018

 

Der TAG DES TANZES wurde 1982 vom Tanzkomitee des Internationalen Theaterinstituts (ITI) ins Leben gerufen. Jedes Jahr wird der 29. April gefeiert. Anlass ist der Geburtstag von Jean Georges Noverre (1727-1810), einem großen Reformer des Balletts.

Die Botschaft einer bekannten Persönlichkeit des Tanzes wird jährlich weltweit verbreitet. Die Absicht dieser Botschaft am Tag des Tanzes ist es, alle Formen des Tanzes an diesem Tag zu vereinen, den Tanz zu feiern, seine Globalität hervorzuheben und alle Grenzen von Politik, Kulturen und ethnischen Zugehörigkeiten zu überwinden. Die Menschen sollen durch eine gemeinsame Sprache – die des Tanzes – in Frieden und Freundschaft zusammengeführt werden.

Das ITI betont diese Ziele vor dem Hintergrund seines 70jährigen Bestehens in besonderer Weise, indem es fünf Autor*innen bewogen hat, Botschaften zum diesjährigen Welttanztag zu verbreiten.

Die Botschafter*innen 2018 sind Salia Sanou (Burkina Faso), Georgette Gebara (Libanon), Willy Tsao (Hong Kong), Ohad Naharin (Israel) und Marianela Boán (Kuba).

Das deutsche ITI-Zentrum hat die diesjährigen Botschaften, einschließlich der Biografien, ins Deutsche übertragen lassen. Die Broschüre mit Fotos können Sie als   PDF PDF hier downloaden.

 

Kampagne des Dachverband Tanz Deutschland

Kampagne

Alles tanzt – die Welt in Bewegung – Es spricht der Tanz, es tanzt die Politik. 

 

Die Bedeutung des Tanzes als Sprache des menschlichen Körpers - gerade in dieser Zeit des Umbruchs und der Migration - wird im Jahr 2018 mit fünf intensiven und politisch relevanten Botschaften des Tanzes zum Welttanztag untermauert und in die Welt ausgesandt.

Jedes Jahr am 29. April, dem Welttanztag, wird die große Bandbreite des Tanzes durch unzählige Aktivitäten vor Ort präsentiert. 

Mit der Aussendung der Botschaften zum Welttanztag verbindet der Dachverband Tanz Deutschland den Auftakt einer Kampagne, die bis zum 29.April 2019 aufzeigen will, wie dynamisch sich die Kunstsparte Tanz entwickelt hat – formal, ästhetisch, in ihren Formaten, in ihrer Vermittlung, politisch wie gesellschaftlich.

Hintergrund zur Kampagne:
Die deutsche Tanzlandschaft konnte sich durch vielfältige Projekte, Förderinstrumente und kulturpolitische Diskussionen immens weiterentwickeln. Doch immer noch sind bei Spardebatten die Tanzensembles zuerst ernsthaft gefährdet, sind freie Tanzprojekte mit nur geringen Förderungen ausgestattet.

Ein Weg, dies langfristig zu ändern, führt über eine bessere Kommunikation mit der Politik – in den Kulturverwaltungen und Stadträten, Ministerien und Landtagen und in der Bundespolitik. Oftmals haben Tanzschaffende wenig Kontakt zu ihren Politiker*innen und bei diesen besteht nur wenig Kenntnis über die künstlerische Arbeit im Tanz, über Training und kreative Prozesse, über die pädagogische Arbeit und Vermittlungsformate, über die physischen Anforderungen und über notwendige Gesundheitsprävention. Das kann sich nur ändern, wenn die Gesprächs-partner*innen in der Politik ein Bild von dem bekommen, was die künstlerische und pädagogische sowie vermittelnde Arbeit im Tanz bedeutet. 

Erst dann werden das große Potenzial, die Qualität und die Bedeutung des Tanzes für die Kulturlandschaft und die Gesellschaft erfahrbar.

 

Kampagne: Alles tanzt – die Welt in Bewegung - Es spricht der Tanz, es tanzt die Politik

Ab dem Welttanztag 2018 vom 29. April 2018 bis zum 29. April 2019 ruft der Dachverband Tanz Deutschland ganz konkret alle Tanzkünstler*innen, Organisationen, alle Institutionen und Netzwerke des Tanzes auf, sehr persönlich in den konkreten Dialog mit ihren Politiker*innen vor Ort zu treten und über ihre Lebensrealität mit dem Tanz zu informieren, um Berührungsängste abzubauen, um die Kunstform Tanz - im Gespräch oder über die Bewegung - den Politiker*innen nahezubringen, um Tanz erlebbar zu machen und über die Bedingungen des Berufsfeldes Tanz zu sprechen oder eben gemeinsam zu tanzen – eine Aufforderung zum Tanz!

Diese Kampagne ist auch inspiriert von der starken Aktion „40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen Ihre Abgeordneten“ von Dramaturgischer Gesellschaft, Ensemble-Netzwerk, Bund der Szenografen, Deutscher Bühnenverein, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger, Konferenz Konkret, der Fachverband Deutsche Theatertechnische Gesellschaft.

Und so wären wir stolz und glücklich, wenn bis zum Welttanztag 2019 tausende Tanzschaffende jeglichen Alters und jeglicher Herkunft einem ihrer Politiker*in auf kreative und informative Weise Aspekte des Tanzes vermitteln konnten.

 

 

Im Namen des Dachverband Tanz Deutschland und für die Arbeitsgruppe „Welttanztag und Alles tanzt“

Bea Kießlinger und Michael Freundt

 

Pressekontakt:

Alexa Junge

Dachverband Tanz Deutschland

Mariannenplatz 2

10997 Berlin

Tel. 030 / 37 44 33 92    

presse@dachverband-tanz.de

www.dachverband-tanz.de

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen |  Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland e.V. |   www.kulturstiftung-bund.de/tanzland 

 

Der TANZLAND - Fonds für Gastspielkooperationen der Kulturstiftung des Bundes in Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland, fördert die langfristige Zusammenarbeit von Tanzensembles mit den Theaterhäusern der INTHEGA. 

Die 13 Gastspiel-Kooperationen aus der ersten Förderrunde werden jetzt durch acht weitere Partnerschaften ergänzt, die in den kommenden Jahren ein intensives Tanz- und Vermittlungsprogramm in kleineren Städten anbieten werden. 

Die Jury – bestehend aus Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlin, Tarek Assam, Ballettdirektor des Tanzcompagnie Gießen und Werner Müller, Intendant des Inthega-Theaters Fürth – stellte fest, dass es in dieser zweiten Förderrunde gelungen ist, auch kleine Bühnen zu aktivieren, die bisher nur sehr selten oder gar keinen zeitgenössischen Tanz gezeigt haben. 

Durch die Förderung kann nun ein dauerhaftes Programm für das lokale Publikum entwickelt werden, das dazu einlädt, Tanz auf der Bühne live erlebbar zu machen. Zusätzlich werden Vermittlungsangebote entwickelt und Workshops mit den Ensembles initiiert, die dazu beitragen sollen, die Arbeit der Kompagnien besser kennenlernen zu können. So entstehen Partnerschaften, die über den reinen Gastspielbetrieb hinaus nachhaltige Bindungen zwischen den Ensembles und dem Publikum ermöglichen. Vier der ausgewählten Ensembles sind fest verankert an einem Stadt-und Staatstheater, vier von ihnen arbeiten als freie Kompagnien.

In der ersten Antragsrunde wurden die Gastspielkooperationen gefördert zwischen:

  • Stadt Arnsberg mit dem MichaelDouglas Kollektiv
  • Aschaffenburg mit dem Ballett des Musiktheater im Revier
  • Bremerhaven mit der Compagnie Toula Limnaios
  • Düren mit der Compagnie IreneK.
  • Eschborn mit Célestine Hennermann & Team
  • Theater Gütersloh mit dem Ballett Dortmund
  • Theater Hameln mit dem Tanztheater Braunschweig
  • Kulturhaus Lüdenscheid mit Billinger&Schulz
  • Neuburg a.d. Donau mit dem Nordharzer Städtebund Theater
  • Villingen-Schwenningen mit dem Bayerischen Juniorballett
  • Vöhringen mit dem Sorbischen National Ensemble Bautzen
  • Waldkraiburg mit dem Ballett Pforzheim
  • Theater Wolfsburg mit der janpusch.company

 

In der zweiten Antragsrunde werden die Gastspielkooperationen gefördert zwischen:

  • Stadttheater Herford und Deutsche Tanzkompanie (Neustrelitz)
  • Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck und tanzmainz
  • Veranstaltungsring Metzingen e.V. und Ballett Pforzheim
  • Lessingtheater Wolfenbüttel und Ensemble Dance On
  • Kulturbüro der Stadt Offenburg und Company Nanine Linning
  • Amt für Kultur der Stadt Aalen und Posterino Dance Company (München)
  • Salzlandtheater Staßfurt und Theater Koblenz
  • Kulturverein Winsen (Luhe) e.V. und steptext dance project (Bremen)

 

Im kommenden Jahr werden sich die Aktivitäten des Programmes darauf konzentrieren, die laufenden Projekte intensiv zu begleiten und durch Netzwerktreffen und Workshops Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu geben. Dabei steht die Frage nach einer engagierten Publikumsarbeit in der Fläche und der Qualifizierung von Vermittlungsarbeit im Vordergrund. 

 

Weitere Informationen unter  www.tanzland.org.

 

Kontakt: Sabine Reich | Programmleitung TANZLAND

Dachverband Tanz Deutschland,  Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

 info(at)tanzland.org |  www.tanzland.org

TANZPAKT Stadt-Land-Bund

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz.

Die Initiative richtet sich an etablierte Künstler*innen, Ensembles und Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung. Ziel ist die Förderung substantieller Projekte, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung des Tanzes in Deutschland beitragen.

Einsendeschluss der 2. Förderrunde ist der 14. Dezember 2018.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Tanz fördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das Programm ist ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit und Teil einer langfristig aufzubauenden Tanzförderung Stadt-Land-Bund. Seit 2012 wird dieser Prozess kontinuierlich von einer Initiativgruppe begleitet, die ausgehend von den Treffen und der Kommunikation mit der Tanzszene die konzeptionellen Rahmenbedingungen entwickelte. Sie bildete sich aus dem Dachverband Tanz Deutschland, der DIEHL+RITTER gUG, K3 – Zentrum für Choreographie Hamburg, Tanzbüro Berlin und TanzSzene Baden-Württemberg. 

Das Programm basiert auf einem Beschluss des Deutschen Bundestags. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens zum Bundeshaushalt 2017 wurden vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel i.H.v. 5,625 Mio. € für die Realisierung von TANZPAKT Stadt-Land-Bund freigegeben. 

Geplant ist eine mehrjährige Förderung von Projekten, die sich aus einer Finanzierung durch den Bund und einer Ko-Finanzierung in mindestens gleicher Höhe durch Kommunen, Länder und ggf. weiterer Förderer im Matchfunding zusammensetzt. Das Förderprogramm umfasst somit ein Gesamtvolumen von ca. 10,5 Mio. €.

Wesentlicher Bestandteil der Arbeit von TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist der stetige Dialog mit Kommunen und Bundesländern, um sie zu einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Engagement für den Tanz zu bewegen. Um Projekte zu entwickeln, die überregional und modellhaft ausstrahlen, bedarf es eines besonderen Engagements in den Städten und Ländern sowie der Kooperation der Förderer – hierfür setzt nun die BKM mit dem neuen Förderprogramm ein wichtiges Signal.

Der  Dachverband Tanz Deutschland und die  DIEHL+RITTER gUG werden das Förderprogramm in kooperativer Trägerschaft durchführen. Die DIEHL+RITTER gUG ist verantwortlich für die Konzeption, Ausformung und Durchführung des neu eingerichteten Förderfonds.

Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den gesamten kulturpolitischen Prozess, um auch auf kommunaler und Länderebene Projekte zu verstetigen und den Tanz zu stärken. 

 

 Alle Informationen finden Sie unter:  www.tanzpakt.de 

 

Kontakte

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alexa Junge, Dachverband Tanz Deutschland 

Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin 

Tel. 030 / 37 44 33 92

 presse(at)dachverband-tanz.de

 

Kulturpolitische Beratung, Information etc. beim Dachverband Tanz Deutschland

Bea Kiesslinger, Projektleitung kulturpolitischer Dialog

Tel. 0179 / 699 05 82 // 030 / 37 44 33 92

 b.kiesslinger(at)dachverband-tanz.de

 

Antragsberatung und allgemeine Fragen zum Förderfonds bei der DIEHL+RITTER gUG

Riccarda Herre und Isabel Niederhagen, Projektleitung Förderfonds

Tel. 030 / 81 82 82 33

 tanzpakt(at)diehl-ritter.de

DIEHL+RITTER gUG, Crellestraße 29-30, 10827 Berlin

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz

 

INTERNATIONALISIERUNGSINITIATIVE TANZ

Dem Dachverband Tanz war es gemeinsam mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ 2013 gelungen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien neue Mittel für die gezielte Förderung von Tanzprojekten aus Deutschland und deren internationale Ausstrahlung bereitstellt. Die Freigabe der Mittel verdankt sich dem besonderen Engagement von Rüdiger Kruse MdB (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

Damit ist es möglich, die mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes bereits erprobte  NPN-Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des BKM fortzuführen. Ziel der NPN-Koproduktionsförderung Tanz ist es, die Mobilität, den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern, Veranstaltern und Produzenten sowohl überregional als auch international zu unterstützen und die Entstehung neuer Tanzproduktionen zu fördern, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen.

Zur internationalen Promotion und nachhaltigen Vernetzung von zeitgenössischem Tanz aus Deutschland startete 2013 ein neues Fördermodell – die  NPN-Gastspielförderung Tanz International nach dem Vorbild der inländischen NPN-Gastspielförderung. Sie richtet sich an Multiplikatoren sowie Veranstalter im Ausland und fördert diese, wenn sie in Deutschland entstandene Produktionen einladen und bestimmte Mindestgagen anbieten, die an den in Deutschland üblichen Sätzen orientiert sind.

Die Administration beider Fördermodelle liegt bei  JOINT ADVENTURES. Sämtliche Förderanträge sind hier einzureichen und werden hier geprüft. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht ein innovatives Fördermodell, das für den Tanz aus Deutschland mehr Kontinuität in der künstlerischen Arbeit und größere internationale Ausstrahlung sichert.

 

Evaluierung der Gastspiel- und Koproduktionsförderung

Die Zuwendungsempfänger werden gebeten, dem Dachverband Tanz Deutschland die Daten zu den Gastspielen und den Koproduktionen mitzuteilen. Die jeweiligen Evaluierungsbögen finden Sie unten stehend zum Download.

Auf diese Weise dokumentieren wir die Effizienz und den Erfolg des NPN gegenüber Bund und Ländern.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular an folgende Adresse:

Dachverband Tanz Deutschland, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

oder per Mail an:  mobility(at)dachverband-tanz.de


 DOC Evaluierung Gastspielförderung Tanz International /  DOC Evaluation International Guest Performance
 DOC Evaluierung Koproduktionsförderung Tanz /  DOC Evaluation Co-Production

 

 

IMPRESSIONEN Tanz medial - Treffpunkt für Tanzschaffende und Medienfachleute

FOTO Maxim Wittenbecher

Tanz medial

Ein Fachforum des Dachverband Tanz Deutschland und der Tanja Liedtke Stiftung

22. / 23. Mai 2017 | Leipzig | LOFFT. Das Theater | Oper Leipzig | Media City Atelier

 

Im Tanzjahr 2016 starteten die Tanja Liedtke Stiftung und der Dachverband Tanz die gemeinsame Initiative „Tanz medial“, um die mediale Präsenz des Tanzes zu stärken. Tanz als künstlerische Ausdrucksform – physisch präsent und intellektuell reflektiert, emotional und visuell – einem großen Publikum nahe zu bringen, ist dabei das langfristige Ziel.

In drei Gesprächsforen, mit Projektpräsentationen, Diskussion technischer und ästhetischer Entwicklungen sowie öffentlichen Veranstaltungen, brachte „Tanz medial“ über 100 Tanzschaffende, Tanzfilmer*innen, Wissenschaftler*innen, Medienfachleute und Kulturförderer zusammen.

Erstmals kamen die unterschiedlichen Akteure im Bereich des „Tanz medial“ zusammen:

Tanzfilmer*innen diskutierten mit Filmproduzent*innen, wie der Tanz auf der Bühne in die Sprache des Films übersetzt werden kann. Tanzfilmfestivals wie „POOL“, „Tanzrauschen“ oder „Choreographic Captures“ zeigten das enorme Publikumsinteresse am Tanz im Film und der Videotanzkunst. Zukunftsweisende Technologien wie 3D und 360°-Aufnahmen wurden im Fraunhofer Heinrich Hertz Institut und im Media City Atelier vorgestellt und mit Tanzschaffenden experimentell erprobt.

Internetplattformen wie  www.numeridanse.tv und  www.tanzweb.org zeigen, wie attraktiv zeitgenössischer Tanz im Internet präsentiert werden kann. Auf redaktionell betreuten Internetplattformen wird die Vielfalt des Tanzes auch im Kontext der jüngeren Geschichte des Tanzes erlebbar.

Schauen Sie sich hier  IMPRESSIONEN von unserem Fachtag in Leipzig an oder lesen Sie unsere Broschüre:

 PDF Download Broschüre TANZ MEDIAL

Fachtag Darstellende Künste | 14.–16.09.2017, Dresden

 

Kreative Allianzen für eine demokratische Öffentlichkeit
Tanz- und Theaterschaffende diskutierten in Dresden kulturpolitische Strategien

 

Am Samstag, 16.9.2017, ging der dreitägige Fachtag Darstellende Künste zu Ende, der rund 70 Tanz- und Theaterschaffende aus ganz Deutschland mit Dresdner Künstler*innen und Vertreter*innen der Kulturverwaltung und Kulturpolitik zusammenbrachte. 

Initiiert vom Verein Villa Wigman für TANZ und konzipiert in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste wurde der Fachtag vom 14. bis 16. September in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ausgerichtet. 

Die Teilnehmer*innen bekräftigten die Bedeutung einer Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik begreift und das Ziel verfolgt, demokratische Auseinandersetzung zu stärken und Partizipation zu ermöglichen.

Die Darstellenden Künste – die Tanz- und Theaterhäuser wie auch die Freie Szene – bilden einen Kern der kritischen Bürgerschaft, welche die Entwicklung einer demokratischen Öffentlichkeit ganz wesentlich mitgestalten. Wie wichtig dabei auch eine starke Freie Szene als kritische Stimme, künstlerischer Stachel wäre, wurde in Dresden einmal mehr deutlich. Dresden – von außen noch immer als die Stadt der Pegida wahrgenommen – muss seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 auch als Aufgabe zur Entwicklung einer vielfältigen, kritischen Kunstszene begreifen. 

Künstlerische Qualität und professionelles Arbeiten erfordern angemessene Fördermittel und zeitgemäße Produktionsstrukturen. In der Debatte zeigte sich, dass nach wie vor nur geringe Fördersummen für die freien Darstellenden Künste zur Verfügung stehen. In vielen Kommunen beträgt die Einzelförderung nur einige Tausende Euro. Die Ergänzung durch Landesmittel gelingt nur wenigen. Ohne ergänzende Förderung durch die Ländermittel sind nur kleinste Produktionen möglich. Honoraruntergrenzen sind kaum einzuhalten. Der Eigenanteil für Förderprogramme des Bundes fehlt zumeist.

Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme diskutierten die Teilnehmer*innen des Fachtags die Arbeitsschritte zur Veränderung dieser prekären Situation. Erfolgreiche Entwicklungen aus Basel, Bremen, Frankfurt am Main und Freiburg bestätigten die Bedeutung eines langfristigen Dialogs aller Akteure. Freie Künstler*innen, Spielstätten und Produktionshäuser dürfen sich nicht als Konkurrenten, sondern müssen sich als Partner nicht nur in künstlerischen, sondern auch in kulturpolitischen Strategien begreifen. Ihnen wiederum stehen – so das Ziel – Kulturverwaltungen nicht als Kontrahenten, sondern gleichfalls als Partner gegenüber. Denn es gilt, den Beitrag der Kultur für die Entwicklung der Stadtgesellschaft in allen Politikfeldern deutlich zu machen. 

Hierfür, darüber waren sich die Teilnehmer*innen einig, braucht es klare Argumente, überzeugende Konzepte, einen langen Atem und starke Allianzen.

Beispielhaft für diesen Prozess ist die Unterstützung, welche der Villa Wigman für TANZ e.V. für sein Vorhaben erhält, die ehemalige Wohn- und Wirkungsstätte von Mary Wigman als Produktionsort für die zeitgenössische Kunst zu entwickeln. Die Villa Wigman soll Teil eines kreativen, künstlerisch und kulturpolitisch starken Netzwerks der Darstellenden Künste werden, Identifikationsort für Tanz- und Theaterschaffende, offen für interdisziplinäre Kooperationen in der städtischen Kulturlandschaft und international vernetzt. 

Der Fachtag Darstellende Künste war Teil des Projekts „Bautzner Str. 107, Past Present Future“ des Villa Wigman für TANZ e.V., gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste.

Konzept und Programmleitung: Johanna Roggan und Michael Freundt

Organisation: Josefine Wosahlo und Nicole Fiedler

 

„Bautzner Straße 107, Past Present Future“ 

Ein TANZFONDS ERBE Projekt des Villa Wigman für TANZ e.V.

Konzept und Künstlerische Leitung: Katja Erfurth, Johanna Roggan, Anna Till und Isaac Spencer

Projektleitung: Josefine Wosahlo

PR & Öffentlichkeitsarbeit: Isolde Matkey

Projektassistenz: Heike Zadow

 www.villa-wigman.de

Archivplattform

Die deutschen Tanzarchive bewahren einen großen Schatz, rund eine Million Dokumente zur Tanzgeschichte, nicht nur Manuskripte, Briefe und Kritiken, sondern auch Fotos, Kostüme, Filme oder Videos.

Dieses kulturelle Erbe gilt es zu bewahren und für kommende Generationen auch über Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen.
Fünf Tanzarchive – Akademie der Künste Berlin, Deutsches Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin und Tanzarchiv Leipzig – agieren seit 2007 im Verbund deutscher Tanzarchive (VdT).

Gemeinsam arbeiten sie an einer Präsentation ihrer Sammlungen im Internet, das heißt zunächst vor allem an Lösungen für die enormen rechtlichen, technologischen und sachlichen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.

Die Digitalisierung und online-Präsenz der Materialien soll auf künstlerische und wissen­schaftliche Fragen Antworten geben, aber auch einem breiten Publikum die Vielfalt des Tanzes nahe bringen, wie das in einigen europäischen Nachbarländern bereits geschieht (besonders Frankreich, Belgien und England).


Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tanzarchive.de

Tanzjahr Deutschland 2016

DANCE NOW – 2016 ist Tanzjahr!

2016 wird ein besonderes Jahr für den Tanz: Unter Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, findet das Tanzjahr Deutschland 2016 statt.

 „Das Tanzjahr Deutschland ist eine von vielen Partnern im Tanzbereich getragene konzertierte Aktion, für die ich gern die Schirmherrschaft übernommen habe. Für die Kommunikation der vielfältigen kulturellen und integrativen Wirkungen des Tanzes in der Gesellschaft wünsche ich der Initiative viel Erfolg“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Website zum Tanzjahr, die alle Veranstaltungen und Aktivitäten für 2016 bündelt, ist jetzt online:  www.tanzjahr2016.de.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Erstmals finden die drei großen Tanzereignisse in Deutschland, die ein beträchtliches nationales und internationales Publikum anziehen, innerhalb eines Jahres statt: Die Tanzplattform Deutschland als das bedeutendste Festival des in der Bundesrepublik produzierten zeitgenössischen Tanzes (Frankfurt, 02.-06.03.), der Tanzkongress als einzigartiges internationales Kreativ- und Reflexionsforum der Kulturstiftung des Bundes (Hannover, 16.-19.06.) sowie das größte professionelle Branchentreffen, die internationale tanzmesse nrw, die als Netzwerkveranstaltung und internationales Festival Künstler und Publikum verbindet (Düsseldorf, 31.08-03.09.). 

Die verschiedenen Facetten und Botschaften des Tanzjahres werden darüber hinaus durch eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Hochkarätige Expertentreffen wie der Europäische Kongress der Tanzmedizin und das Internationale Treffen der Tanzarchive, Symposien zur Tanzpädagogik und Tanzforschung, das Tanztreffen der Jugend und viele weitere publikumswirksame Veranstaltungen tragen die Kunstform Tanz in alle Bereiche der Gesellschaft. Die deutschen Tanzfestivals, Ballett- und Tanztheatercompagnien verknüpfen ihre Premieren und Produktionen mit der Initiative des Tanzjahres. 

Damit können zum einen der intellektuelle Reichtum und die enorme Vielfalt des Tanzes verdeutlicht, aber auch die Potenziale dieser Kunstform für Bildung, Kreativität, Gesundheit und Integration aufgezeigt werden. 

Machen Sie mit!

Tanzjahr präsentiert das Netzwerk Tanz auf dieser Webseite lebendig in all seinen Facetten. Jede/r Tanzschaffende kann mitmachen und seine Informationen platzieren.

Nutzen Sie die  Online-Werkzeuge, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, um Ihre Arbeit im Internet reichhaltig und effizient zu platzieren.

Die Tanzplattform Deutschland

Die TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND (TPD) versteht sich als Forum zur Präsentation aktueller Entwicklungen und innovativer Strömungen im zeitgenössischen Tanz in Deutschland. Sie wurde 1994 ins Leben gerufen und war anfangs als Vorauswahl für den renommierten Choreografenwettbewerb "Les Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis" gedacht.

Sie richtet sich an Gäste aus dem In- und Ausland, an Kulturveranstalter, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum und präsentiert innerhalb von wenigen Tagen ein breites Spektrum an Tanzproduktionen. Die TPD ist ein Ort des Austauschs und eine lebendige Kontaktbörse für Tanz- und Kulturschaffende.

Als Biennale konzipiert findet sie in wechselnden deutschen Städten statt. Bisherige TPD-Orte waren Berlin (1994), Frankfurt am Main (1996), München (1998), Hamburg (2000), Leipzig (2002), Düsseldorf (2004), Stuttgart (2006), Hannover (2008), Nürnberg (2010), Dresden (2012) und Hamburg (2014), Frankfurt am Main (2016).

PACT ZOLLVEREIN IST AUSRICHTER DER  TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018.

Ko-Veranstalter > Hebbel am Ufer, Berlin, TanzWerkstatt, Berlin, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, JOINT ADVENTURES, München, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Hamburg, euro-scene, Leipzig, tanzhaus nrw, Düsseldorf, Theaterhaus, Stuttgart, Tanz/Theater e.V., Hannover, KunstKulturQuartier, Nürnberg, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a.M..

Das ITI Deutschland und das Goethe-Institut sind Partner der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND.

 Weitere Informationen

INTANGIBLE CULTURAL HERITAGE AND INNOVATION

Symposium

2D and 3D Documentation and Visualisation of Performing Arts, Folklore and Rituals through the example of: DANCE

Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und verschiedenen Europäischen Projekten und Netzwerken hat der Dachverband Tanz Deutschland und das Initial Training Network for Digital Cultural Heritage ein dreitägiges Symposium ausgerichtet, das den aktuellen Stand der Forschung zu Aufzeichnungs- und Visualisierungstechniken und deren Anwen­dung im Bereich des immateriellen Kultur­­erbes darstellen und diskutieren wird. Die ver­schie­denen Ausdrucksformen des künstlerischen Tanzes liegen dabei im Fokus.

Innovative Modelle zur Digitalisierung des Kulturellen Erbes sind in aller Munde. Dabei scheint die Erfassung des immateriellen Kulturerbes – in Ritualen, in der Folklore oder in den Künsten – eine besonders komplexe und gleichzeitig reizvolle Aufgabe zu sein.

Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und verschiedenen Europäischen Netzwerken richtet der Dachverband Tanz Deutschland ein dreitägiges Symposium aus, das den aktuellen Stand der Forschung zu Aufzeichnungs- und Visualisierungstechniken und deren Anwendung im Bereich des immateriellen Kulturerbes darstellen und diskutieren wird.Die Ausdrucksformen des künstlerischen Tanzes liegen dabei im Fokus: Der Erhalt von Tanz – als eine flüchtige Kunst – auch für zukünftige Generationen ist eine anspruchsvolle, aber unverzichtbare Aufgabe.

Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten seiner Digitalisierung und Visualisierung ist dabei beides: Herausforderung und faszinierendes Projekt. Zugleich sollen auf dem Symposium auch andere Formen von raumzeitlicher Bewegung, von Dynamiken und Expressionen angesprochen werden – wie bspw. in Ritualen und Liturgien, der Folklore und anderen performativen Künsten.

Neben den technischen Errungenschaften im Feld der Digitalisierung des immateriellen Kulturerbes, setzt die Veranstaltung auch einen Akzent auf Fragen derAnwendbarkeit dieser Technologien für künstlerische Prozesse, Formen und Sprachen.

Rund 150 Referent*innen und Teilnehmer*innen aus ganz Europa werden auf dem Symposium erwartet – Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen. In Vorträgen, Präsentationen und praxisorientierten Laboratorien werden Fragen der 3D- und 4K-Aufzeichnung und -Visualisierung diskutiert sowie Erfahrungen und Projektideen ausgetauscht.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an:

  • Akteur*innen aus dem Tanzbereich (Tanzarchive, Tanzfilmemacher*innen, Choreograf*innen, Tänzer*innen…), die an der Dokumentation von Tanz, deren Weiterentwicklung und Optimierung und damit am Erhalt unseres Kulturellen Erbes interessiert sind;
  • Wissenschaftler*innen und Forscher*innen, die neueste technische Errungenschaften teilen und ihre technischen Fertigkeiten bei der Erfassung von bewegungsbasierten Ereignissen herausfordern möchten;
  • Künstler*innen, die daran interessiert sind, neue digitale Technologien in kreativen Prozessen und Performances zu nutzen.

 

Das Symposium wird ausgerichtet von Dachverband Tanz Deutschland und Initial Training Network for Digital Cultural Heritage. Partner sind das Internationale Theaterinstitut - Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Mime Centrum Berlin, Institut für Museumsforschung, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, 4D-Ch World, i-Treasures, DARIAH-EU,DARIAH-CY, Digital Heritage Research Laboratory (Cyprus University of Technology) und der Verbund Deutscher Tanzarchive. Gefördert durch: Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

European Video Dance Heritage

Die Konferenz European Video Dance Heritage bildet den Auftakt des gleichnamigen EU-Projektes und richtet die Aufmerksamkeit auf das Kulturelle Erbe im Tanz, auf die Bewahrung und Sicherung in den Tanzarchiven wie auch die Sichtbarkeit dieses Schatzes im 21. Jahrhundert, seiner Präsentation in den TV-Medien und neuen Formaten/Plattformen im Internet.


Mit einer Vielzahl von hoch kompetenten Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Politik, (Neue) Medien, Technologie und Rechtswissenschaft sowie den wichtigsten Tanzarchiven Europas fragt die Konferenz nach dem Erbe und der Zukunft des Tanzes in der digital vernetzten Welt.

Das EU-Projekt European Video Dance Heritage umfasst eine zweijährige Analyse und ein experimentelles Programm, in denen sich die Projektpartner mit der Entwicklung eines audio-visuellen Gedächtnisses des Tanzes befassen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein solches Gedächtnis aufgebaut und das Tanzerbe schließlich jüngeren Generationen zugänglich gemacht werden kann. Die voranschreitende Entwicklung digitaler Technologien sowie die unterschiedlichen Zugänge zu Ressourcen spielen unweigerlich eine zentrale Rolle in dieser Auseinandersetzung.

Das EVDH-Projekt wird geführt vom Maison de la Danse. Wichtigster Co-organiser ist ein Konsortium, geführt vom Dachverband Tanz Deutschland. Zu diesem Konsortium gehören tanzhaus nrw / iDAS NRW, das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, Tanzfonds Erbe / Diehl+Ritter gUG (haftungsbeschränkt). Das EU-Projekt bringt Partner aus Frankreich, Portugal, Spanien, Polen, Italien, Finnland, Österreich und Deutschland zusammen, wie auch die europäischen Netzwerke EDN (European Dance Network) und ENICPA (European Network of Information Centres for the Performing Arts).