Nele Hertling

Nach ihrem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin, welches sie 1958 abschloss, arbeitete sie freischaffend für Rundfunk und Theater. Nach einem einjährigem Aufenthalt in London ging sie ab 1962 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Akademie der Künste, Abteilungen Musik und Darstellende Kunst. Seit 1974 zusätzlich Arbeit als Senatssekretärin.

Im Jahr 1987 übernahm sie die Leitung der "Werkstatt Berlin" zur Erarbeitung des Programms für "Berlin – Kulturstadt Europas 1988", im Jahr 1989 gründete sie das Hebbel-Theater und übernahm bis 2003 die Intendanz. Vom Sommer 2003 bis Ende 2006 war Hertling Direktorin des "Berliner Künstlerprogramms des DAAD". 2006 wurde sie zudem zur Vizepräsidentin der Akademie der Künste gewählt.

Hinzu kommt ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit in zahlreichen Gremien und Netzwerken, u.a. im I.E.T.M.(Informal European Theatre Meeting), "Theorem", Gulliver Clearing House, Amsterdam," seit 1995 Mitglied im "Deutsch-Französischen Kulturrat" (Präsidentin seit 2001), im Beirat Darstellende Kunst des Goethe-Instituts und im Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes. Sie vertritt die Initiative Europa eine Seele geben nach außen als Sprecherin.